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Lebenslang lebendig! Mein roter Faden.

Ich bin Anette Zanker-Belz

Mein Wunsch ist es, dass jeder Mensch glücklich und geborgen bis ins hohe Alter leben kann.

Lebenslang lebendig! 
Mein roter Faden.

Ich bin Anette Zanker-Belz.

Mein Wunsch ist es, dass jeder Mensch glücklich bis ins hohe Alter leben kann.
Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Menschen bis zum letzten Atemzug spüren, dass sie geliebt und wertgeschätzt werden. Um das zu erreichen, habe ich das gemeinnützige Sozialunternehmen Lebenslang lebendig Mensch gegründet.

Ich bin Geragogin (Alternspädagogin/ Alternsberaterin) und Pflegeberaterin. Als Expertin für die Lebensphase Alter unterstütze ich die Kinder pflegebedürftiger Eltern – damit es jeder und jedem in der Familie in dieser herausfordernden Situation gut geht. Und zwar auch dann, wenn man von einander weit(er) weg wohnt.

Als Musikgeragogin und Musikvermittlerin setze ich mich für die lebenslange kulturelle Teilhabe von betagten und demenzkranken Senior*innen ein, zum Beispiel mit dem Projekt Lebenslang Musik.

Ich setze mich ein für eine alter(n)s- und demenzfreundliche und zugleich pflegefreundliche Gesellschaft. Dafür biete ich Beratung, Wissen und Austausch.

Wärme, Klarheit, Vertrauen und Kompetenz – das sind die Werte, die mich in meiner Aufgabe leiten und begleiten.

Wie alles anfing …

Warum beschäftigt sich eine Frau in deinem Alter so viel mit dem Älterwerden, Anette?

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Für die Antwort mache ich einen kleinen Ausflug in meine Kindheit:

Ich weiß noch genau, wie ich als ungefähr 8-jähriges Mädchen gemeinsam mit meiner Familie Rosi, ein Mitglied unserer Kirchengemeinde, besucht habe. Sie hat es in ihrer betagten hochaltrigen Lebenssituation nicht mehr geschafft, zu den Gottesdiensten zu kommen. Also sind wir und andere Gemeindemitglieder immer mal zu ihr nach Hause gefahren. Dort ist Rosi in ihrem Bett gelegen und hat sehr schwach ausgesehen. „Was macht diese Frau nur den ganzen Tag lang im Bett? Ist das nicht schrecklich langweilig?“ habe ich mich damals aus ganz kindlicher Perspektive gefragt.

Ich wusste da noch nicht, dass es meine erste Begegnung mit der Einsamkeit im Alter und den bedrückenden Situationen, in denen betagte, pflegebedürftige Senior*innen sein können, war. Doch als wir alle rund um Rosies Bett gestanden sind und mit ihr Lieder gesungen haben, da hat Rosi ihren Kopf im Takt gewiegt und ist regelrecht aufgeblüht! „Ach, war das schön! Kommt bald wieder!“ hat sie zum Abschied gerufen.

Glücklich und geborgen sein – ein Leben lang!

Das Erlebnis mit Rosi hat mich tief bewegt – bis heute. Nicht nur die Situation in der Rosi war, sondern auch, was wir schon mit ein wenig Musik, Zuneigung und liebevoller Ansprache bei Rosi bewirken konnten. Es ging wieder um sie als Mensch, nicht um ihr Alter oder ihre Betagtheit und das brachte ihr große Freude.

Schon immer war es mir wichtig, dass der Mensch mit seinen ganz individuellen Fähigkeiten, Talenten und Ressourcen im Mittelpunkt meiner Arbeit steht. Über zehn Jahre konnte ich als Lehrerin und Pädagogin Erfahrung in der Wissensvermittlung, Beratung und Lernbegleitung sammeln, viel auch im Bereich der kulturellen Bildung und Musikvermittlung.

Auch durch meine Erfahrungen in generationenübergreifenden Projekten für Familien habe ich mir immer öfter Fragen gestellt:

Wie sieht das Leben (und Lernen) denn aus, wenn wir alt werden? Wie wollen wir alt werden?

Wie wollen wir dann leben?

Und: können wir auch dann eine starke, liebevolle und sich gegenseitig unterstützende Familie bleiben, wenn die eigenen Eltern altersbedingt krank und pflegebedürftig werden?


Das waren Fragen, die mich in meinem Leben nicht mehr losließen.

Weit weg und trotzdem nah

Deshalb bin ich dann Geragogin („Alternspädagogin“) geworden und habe mich mit meinen Fragen und der gesamten Lebensphase Alter aus allen möglichen Perspektiven auseinandergesetzt: (Geronto-)Psychologie, Gerontologie, Soziologie, Pädagogik, Geriatrie, Neurowissenschaften – da kommt eine Menge an neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften und aus der Forschung zusammen, die mein Wissen als Pädagogin und Mentalcoach ergänzt und bereichert haben. Und weil ich so neugierig und immer gerne auf dem neuesten Stand bin, halte ich mein Wissen immer aktuell und lerne täglich dazu.

Natürlich konnte ich „das Alter(n)“ in all seinen Facetten und „Farben“ vor allem in der Praxis erleben: in meinem Projekt Lebenslang Musik, in Workshops mit „fitten“ Senior*innen genauso wie bei Hausbesuchen bei pflegebedürftigen Senior*innen und in Pflegeeinrichtungen.

Die Lebensphase Alter wird immer präsenter in unserer Gesellschaft, einfach weil es immer mehr ältere und hochaltrige Menschen gibt. Das Außerdem gibt es jetzt bereits über 4 Mio. pflegebedürftige Menschen (über 65 Jahre) in Deutschland, darunter viele demenzkranke Senior*Innen.

Damit ich hier noch umfangreicher unterstützen kann, bin ich gerade in der umfangreichen Weiterbildung zur Pflegeberaterin.

Bei aller Sorge um die Gesundheit und Pflege der alten Eltern ist es doch immer das tiefe gegenseitige Verständnis und die Liebe, die dann auch in diesen Zeiten tragen.

Damit wir Lebenslang Familie bleiben.

So viele Familien betrifft mittlerweile das Thema „Pflegebedürftigkeit“, Oft sind es die erwachsenen Kinder als die nächsten Angehörigen von betagten Senior*innen, die sich um die Versorgung und Pflege ihrer Eltern kümmern (wollen/sollen/müssen).

Gleichzeitig, und da schließe ich mich als Tochter mit ein, wohnen wir ja meistens gar nicht mehr um die Ecke oder in der Nähe, um uns wirklich direkt und unmittelbar auch um die betagten Eltern kümmern zu können! Wir alle haben unser Leben, stehen mitten im Berufsleben, haben selbst Kinder (ich habe zwei). Wir engagieren uns in Vereinen und Kirchen (ich zum Beispiel in Heilbronn als Initiatorin eines kirchlichen Besuchsdiensts).

Familie sein und bleiben, zusammenhalten, in guten und schlechten Zeiten – das ist mein persönlicher Wunsch. Und gleichzeitig weiß ich: meine Eltern direkt pflegen und versorgen, das kann und werde ich nicht leisten können. Vielleicht geht es dir da wie mir?

Zum Glück gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten die Versorgung auch als „Distance-Carer“ so aufzustellen, dass sie funktioniert und die Eltern auch in ihrer betagten Lebenssituation würdevoll gepflegt werden und gut leben können. Dazu braucht es ein gutes Netzwerk aus professioneller und ehrenamtlicher, nachbarschaftlicher und freundschaftlicher Pflege. Die Sorge um die Eltern ist dabei sehr groß. Aber auch die Selbstfürsorge ist wichtig, wenn es allen in der Familie gut gehen soll!

Unterstützen, helfen und vermitteln – dafür bin ich gerne auch für dich und deine Familie da.
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Mit Musik Brücken bauen

Die Wirkung, die das Musizieren mit und für Rosi hatte, von der ich dir ganz am Anfang erzählt habe, war ausschlaggebend dafür, dass ich als zertifizierte Musikgeragogin und Musikvermittlerin das Projekt Lebenslang Musik ins Leben gerufen habe. Ein Herzens-Projekt, das Brücken zu pflegebedürftigen Senior*innen und zwischen den verschiedenen Generationen baut – mit der wunderbaren Kraft der Musik!

Ich freue mich so sehr, dass ich bisher schon etliche musikbegeisterte Menschen zu Lebenslang-Musik-Begleiter*innen ausbilden konnte. Zusammen verändern wir das Leben vieler betagter und demenzkranker Senior*innen. Teilnehmer*innen meiner Seminare und Ausbildungen geben mir immer wieder die Rückmeldung, wie sehr ich sie motiviere und begeistere – auch fürs eigene Lebenslange Lernen.

Ich mag es einfach gerne mit kreativen und pädagogisch fundierten Methoden neustes Wissen zu vermitteln und Menschen miteinander in den Austausch zu bringen, weil wir so viel auch voneinander lernen können!
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Lebenslang Lebendig – auch in Ihrem Unternehmen

Die zunehmende Zahl pflegebedürftiger und demenzkranker Senior*innen bringt auch Veränderungen für Organisationen, Unternehmen, Einrichtungen, Kirchen, Verbände und Kulturanbieter*innen:

Es gilt, sich immer mehr alter(n)sfreundlich und demenzsensibel bzw. mit Blick auf die An- und Zugehörigen auch pflegefreundlich aufzustellen!

Hierbei unterstütze ich Sie gerne mit meiner Expertise.
In meinen Vorträgen, Beratungen, in Seminaren und Trainings für Institutionen und Unternehmen gebe ich Impulse und zeige, wie sich mein „Lebenslang-Ansatz“ praktisch umsetzen lässt.
Die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten beziehe ich dabei immer mit ein.
Jetzt Kontakt aufnehmen.

Was andere über mich sagen

  • Anette hat eine ansteckende Freude und überzeugende Kenntnisse. Sie vermittelt Wissen praxisnah und hat ein hohes Einfühlungsvermögen – einfach pure Begeisterung!
    Susanne Natterer
  • Anette ist sehr authentisch, motiviert, fundiert, innovativ, freundlich offen und zugewandt. Ich höre ihr gerne zu, nehme auf, was sie sagt. Ihre Ausstrahlung ist sehr positiv.
    Dorothee Krebs
  • Anette ist sehr herzlich und freundlich, äußerst kompetent und motivierend.
    Anja Paulus
  • Anette Zanker-Belz sprüht geradezu vor Lebensfreude, Energie und Liebe zur Musik und zu Menschen! Ihre Seminare sind so berührend und ansteckend, dass man danach selbst voller Tatendrang ihre kreativen Ideen umsetzen möchte. Möge ihre Botschaft so ansteckend sein wie das Corona-Virus - denn die Welt braucht dringend Menschen wie sie!
    Judith Münter
  • Kompetent - erfahren - authentisch - aufgeschlossen - engagiert - begeistert & begeisternd - überzeugt & überzeugend - Pionierin - Visionärin
    Udo Funk
Meine Vision ist es, dass wir in einer alter(n)sfreundlichen Welt leben.

Eine Welt, in der jede*r glücklich und geborgen alt werden kann.


Eine Welt, in der die Generationen in Verbundenheitund gegenseitigem Verständns friedevoll zusammenleben.

Meine Qualifikationen

Expertise und Abschlüsse

Veröffentlichungen

Stipendien

Referenzen

Expertise und Abschlüsse

zertifizierte Geragogin
Pflegeberaterin nach § 7a SGB XI (in Ausbildung)
Trauer- und Sterbebegleiterin
zertifizierte Musikgeragogin
zertifizierter Mentalcoach
zertifizierte Musikvermittlerin
Realschullehrerin
div. Fort- und Weiterbildungen im Bereich Lebenslanges Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Kulturelle Bildung, Musikgeragogik und Musikvermittlung, Demenz, Kommunikation bei Demenz, Leben im Alter
Initiatorin und Projektleitung für Organisationen und Einrichtungen der (kulturellen) Bildung mit Schwerpunkt auf Senioren, Familie und generationenverbindender Projekte
Gast-Dozentin an pädagogischen Hochschulen
Vorträge im Rahmen von Fachkongressen

Veröffentlichungen

Aktives Musizieren – ein Leben lang! Musik als Medium zur Aktivierung und Beziehungsgestaltung. In: Pflegen: Demenz. Zeitschrift für die professionelle Pflege von Personen mit Demenz. (Friedrich-Verlag) Nr. 64 2022
Lebenslang Musik – ein musikgeragogisches Konzept auf dem Weg. In: Wickel, Hans Hermann und Theo Hartogh (Hg.): Musikgeragogik in der Praxis. Alteneinrichtungen und Pflegeheime. Münster 2020. (Waxmann)
div. Beiträge für musikpädaogische Verlage u.a. im Schott-Verlag, Lugert-Verlag, Verlag Ueberreuter – Annette Betz
CD – Veröffentlichungen mit la-luna-Familienmusik (2013/ 2015)
Anette in der Presse

Stipendien

Landesstiftung Baden-Württemberg (2004)
Deutscher Akademischer Austauschdienst (2004)
Wirkungsschaffer – Stipendium des Social Impact Lab Stuttgart (2019)
Startsocial (2020)

Referenzen

Ausschnitt meiner bisherigen institutionellen Auftraggeber und Projektpartner:

  • Schwäbischer Chorverband e. V.
  • Badischer Chorverband e. V.
  • Nordbayerischer Blasmusikverband e. V.
  • Landesmusikrat Hamburg / Kongress Musik und Demenz
  • Senioren für andere e. V. Heilbronn / Seniorenbüro Heilbronn
  • Lions Club Heilbronn
  • Internationale Bachakademie Stuttgart
  • SWR Stuttgart
  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg
  • Neuapostolische Kirche Süddeutschland / Nord-Ost-Deutschland
  • Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Pädagogische Hochschule Weingarten
  • VHS Heilbronn
  • Stadt Winnenden
  • Gemeinde Kressbronn
  • Rems-Murr-Klinik Schorndorf

Mitgliedschaften und Unterstützer

Du möchtest noch mehr über mich erfahren?

Dabei fühle ich mich ganz lebendig….

mit meinen beiden Kindern beim gemeinsamen Lachen, Kuscheln, Knuddeln und Herumtollen
mit meinem Mann – bei gemeinsamen Ausflügen in die Natur oder bei unseren lebhaften Diskussionen nach dem „Heute Journal“
mit meinem christlichen Glauben und in meiner Gemeinde. Zu wissen, dass Jesus in meinem Leben ist – Lebendigkeit und Kraft pur!
beim Singen, beim Musizieren, beim Musikhören, beim Musik genießen – ach eigentlich bei allem, was Musik ist. Meine Lieblingsmusik? Die verrate ich dir gerne, wenn wir uns einmal persönlich sprechen
beim Laufen, Joggen, Gehen in der Natur – gerne auch alleine, mit Musik im Ohr – viel in Bewegung sein, das mag ich
ich liebe Lebens-Geschichten von Menschen. Sie zu hören, herauszufinden, warum sie geworden sind, wie sie sind, das finde ich sehr inspirierend

Mein Team ist auch für dich da:

Christine Cavallotti

Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederbetreuung
Ich bin Christine, studierte Kulturanthropologin und Kulturmanagerin. Ich unterstütze Anette in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Mitgliederbetreuung und im Marketing.

Was mich lebendig macht? Meine deutsch-italienische Patchworkfamilie, das Reisen zwischen den Sprachen und Kulturen. Besonders genieße ich einen ausgiebigen Spaziergang im Wald und auch beim Singen und Musizieren fühle ich mich ganz lebendig.

Ellen Belz

Finanzen & Buchhaltung
Ich bin Ellen und gerade selbst auf dem Weg in den Ruhestand. Anette unterstütze ich aber auch dann gerne mit dem, was mir liegt und Spaß macht: ich mag Zahlen, Finanzen und Buchhaltung.

Was mich sonst noch ganz lebendig macht? Meine fünf Enkelkinder, mein Engagement in meiner Kirchengemeinde. Und ich lese gerne neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus Medizin und Psychologie, die mich als frühere Lerntrainerin und Kinesiologin auch heute immer noch sehr interessieren.

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